Rentenbesteuerung

Das Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) ist 2005 in Kraft getreten. Ziel des AltEinkG ist die schrittweise steuerliche Gleichbehandlung aller Altersbezüge mit einem Übergang von der vorgelagerten Besteuerung der Arbeitnehmer zur nachgelagerten Besteuerung der Beamten. Der Übergang zur nachgelagerten Besteuerung beginnt ab 2005 und dauert 35 Jahre bis die steuerliche Gleichstellung aller Alterseinkünfte ab dem 01.01.2040 erreicht sein wird.

Seit 2005 steht die Besteuerung der Renten in der Kritik. Hierzu angerufen, hat der BFH in einigen Verfahren Teile des Systems für verfassungsgemäß erkannt.

Aktuell sind drei anhängige Verfahren von Beachtung – das BFH-Verfahren X R 20/19, in dem es um private Rentenversicherungen eines Zahnarztes geht, das BFH-Verfahren X R 33/19, in dem es um einen Steuerberater geht, der auch Einzahlungen in ein Versorgungswerk erbracht hat, und das als Musterverfahren geeignete Verfahren 3 K 1072/20 vor dem FG Saarland, in welchem ein Angestellter stets steuerfreie Zuschüsse zur Rentenversicherung bekam.

Im letztgenannten Verfahren lieferte der Kläger erstmals eine Berechnungsmethode (s. dazu ausführlich Schindler/Braun, NWB 11/2020 S. 784 und NWB 7/2021 S. 476). Nun ist ein weiteres Verfahren  3 V 1023/21 vor dem FG Saarland hinzugekommen.

(Stand: 08.03.2021)

Die neue Grundrente ab 01.01.2021

Wer jahrelang hart gearbeitet, Kinder erzogen, Angehörige gepflegt und Rentenbeiträge gezahlt hat, hat im Alter eine ordentliche Rente verdient. Deswegen gibt es ab 2021 die Grundrente.

Nichtveranlagungsverfügung

Die NV-Verfügung ist ein verwaltungsinterner Vermerk der Finanzbehörde darüber, dass eine Veranlagung für den Steuerpflichtigen nach den vorliegenden Erkenntnissen nicht durchgeführt [ … ]

Steuererklärungspflicht für Rentner?

Seit dem Jahr 2005 wird die Besteuerung von Renten Schritt für Schritt auf die sogenannte nachgelagerte Besteuerung umgestellt. Wer 2005 oder [ … ]